HERZ EINES BOXERS
VON LUTZ HÜBNER AM GRIPS THEATER BERLIN


Ein Generationendialog über Wut, Männlichkeit und den Mut, sein Leben zu ändern.
Jojo, 17, ist wütend auf die Welt – und die Welt auf ihn. Nach einem Einbruch verurteilt ihn ein Jugendgericht zu Sozialstunden im Seniorenheim. Dort trifft er auf Leo, der kein Wort spricht. Doch je länger Jojo gezwungenermaßen mit Leo zu tun hat, desto mehr öffnet sich der schweigsame Mann und erzählt von seiner bewegten Vergangenheit. Denn einst war der grimmige Alte ein gefeierter Profiboxer, der schwer gefallen ist – im Ring und im Leben. Zwischen den Beiden entwickelt sich eine Freundschaft. Leo fordert Jojo heraus, Gewohnheiten, Ausreden und Ängste abzulegen, gleichzeitig findet Jojo in Leo einen Verbündeten, der ihn versteht, ohne viele Worte. Gemeinsa schmieden sie einen Plan, der beiden die Chance gibt, ihr Leben wieder selbst in die Hand zu nehmen.
1996 – dreißig Jahre nach der Uraufführung am GRIPS Theater, kehrt dieser Klassiker des Jugendtheaters zurück und nimmt den Dialog der Generationen und Fragen von Männlichkeit neu in den Blick (Text: Tobias Diekmann)
Premiere: 04. Juni 2026
Dauer: NN
Kritik & Berichte: NN
mit
Leo René Schubert
Jojo Nils Thalmann
Regie Jessica Weisskirchen
Ausstattung Wanda Traub
Choreografie Kyle Patrick
Musik Chiara Strickland
Dramaturgie Tobias Diekmann
Theaterpädagogik Henriette Festerling,
Regieassistenz Jakob Spiegler
Fotos NN
04.06.26, 18 Uhr
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