Ein körper für jetzt und heute

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Elija liebt Männer und manchmal auch Frauen.

 

Er lebt in einem Staat, der die Kategorien »Frau« und »Mann« um jeden Preis bewahren will und ausschließlich heterosexuelle Beziehungen als Norm anerkennt. Elija muss sich also operieren lassen, damit in dieser Ordnung sein sexuelles Begehren mit seinem körperlichen Geschlecht übereinstimmt. Mit Hilfe seiner Cousine Mela geht er durch den Prozess der Verwandlung von Mann zu Frau. Davon inspiriert, möchte Elija sich erweitern und die Konzepte von Mann und Frau am eigenen Körper auflösen, ein Dazwischen werden – oder besser: ein Darüberhinaus!

Mehdi Moradpour ist ein vielfach ausgezeichneter Autor, Übersetzer und Dolmetscher. Sein Stück »ein körper für jetzt und heute« sucht nach Möglichkeiten, das menschliche Bedürfnis nach permanenter Kategorisierung aufzulösen.

Premiere 30.06.2021

Studio Werkhaus, Nationaltheater Mannheim

Infos

mit

Arash Nayebbandi als Elija
Tala Al-Deen als Mela
Sophie Arbeiter als Eva Reisser
Rocco Brück als Fanis & Flo

Regie Jessica S. Weisskirchen
Ausstattung Günter Lemke
Choreographie Michael Bronczkowski
Musik Florian Hartz
Dramaturgie Lena Wontorra
Regieassistenz Nazli Saremi
Ausstattungsassistenz Davide Raiola
Soufflage Eike Brand
Licht Björn Klaassen
Fotos Christian Kleiner

von Mehdi Moradpour

Nationaltheater mannheim

"[Jessica] Weisskirchen und ihr fabelhaftes Ensemble zeigen eine sehenswert dynamische, allenthalben lustvoll grelle Inszenierung. Am stärksten ist das Stück gleichwohl, wenn es leiser und transparenter wird, wenn sich die dräuenden Textwolken lichten […]."

von Martin Vögele, Mannheimer Morgen 02.07.2021

 

 

"Der aus dem Iran stammende Mehdi Moradpour ist aserbaidschanischer Herkunft, war in der Theaterszene von Leipzig und Berlin aktiv und ist inzwischen Dramaturg an den Münchner Kammerspielen. […] Sein Stück „ein körper für jetzt und heute“ wurde 2018 im Schauspielhaus Wien uraufgeführt. Im Mannheimer Werkhaus macht Regisseurin Jessica Weisskirchen aus ihm einen bunten Theaterspaß, auf dessen Höhepunkt Rocco Brück als Phantasiewesen Flo mit rotem Katzenkopf und ellenlangen Fingernägeln auf dem Tisch tanzt." 

von Hans-Ulrich Fechler, Die Rheinpfalz 02.07.2021